Schulleben und Projekte am Schulort Höchberg

„Tag der Vereine und Verbände“ und „Zirkusprojekt LEORES“

Zum Abschluss der Projektwoche „Sport und Bewegung“ an der Rupert-Egenberger-Schule in Höchberg stand als Abschluss das Schulfest mit dem „Tag der Vereine und Verbände“ auf dem Programm. In Zusammenarbeit mit JUMS („Jugendarbeit macht Schule“) wurden verschiedene Aktionen von Vereinen und Verbänden aus dem Landkreis in Form eines „Parkours“ für die Schülerinnen und Schüler durchgeführt: Herstellung von Seifenkugeln (Bund Naturschutz Ortsgruppe Waldbüttelbrunn), Tanzchoreografie (Waldbrunner Carneval Club), Tierquiz (Bund Naturschutz Ortsgruppe Waldbrunn), Rasenski  (Staffellauf mit Pedalos und Laufdosen), Buttonherstellung (Evangelische Jugend Höchberg), Kletter-Parcour (DJK Würzburg), Wunden-Schminken und Verbände anlegen am KTW (Bayer. Rotes Kreuz), Blasrohrschießen (Schützengesellschaft Höchberg). Nach erfolgreicher Teilnahme (Stempelkarten) nahmen die Kinder an einer Tombola teil und konnten sogar noch mit Losglück einen Preis (gesponsort durch die Buchhandlung Schöningh und Schreibwaren Lenzer) mit nach Hause nehmen. Eingerahmt wurde das Programm mit Siegerehrungen der Bundesjugendspiele und des Rundenlaufes sowie einer Tanzdarbietungen der Klasse 4. Als Abschluss der Veranstaltung entführte die Zirkusgruppe „LEORES“, ein Kooperationsprojekt der Rupert-Egenberger-Schule und der Leopold-Sonnemann-Realschule in Zusammenarbeit mit der Mobilen Jugendhilfe, die Zuschauer mit akrobatischen Vorführungen in die Welt des Dschungelbuches und sahen eine Elefantenparade mit Pyramidenakrobatik und wurden von der Schlange Kaa mit Diabolos hypnotisiert; Balu und die Bären probierten es mit Gemütlichkeit und jonglierten mit Bananen und Mandarinen, Affen sprangen über Seile, die Geier flogen und turnten im Trapez hoch in den Lüften und Shirkan kämpfte mit Balu im Feuer mit Poys.

Thomas Sinke

„Helfen ist nicht schwer. Vor allem für die die´s können.“

(Broschüre Bayerisches Rotes Kreuz)

Im März und April fand an drei Schultagen ein Erste-Hilfe-Kurs für die Klassen 8a und 9a statt. Durchgeführt wurde dieser von unserer Lehrerin und Erste-Hilfe-Ausbilderin Martina Schreiter und dem Ausbildungsleiter Ulrich Klemm vom Bayerischen Roten Kreuz.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und einer Einführung in die rechtlichen Grundlagen wurden wir darüber informiert wie wichtig lebenserhaltene Sofortmaßnahmen, aber auch einfache Handgriffe bei der Ersten Hilfe sind. Dabei standen zunächst einmal die eigene Sicherheit sowie das Absetzen eines Notrufes im Mittelpunkt. Danach wurden verschiedene Szenarien zur Wundbehandlung, zu Knochenbrüchen und Verätzungen besprochen sowie deren Behandlung gleich praktisch ausprobiert. Immer begleitet von wertvollen Tipps und Hinweisen unserer beiden Ausbilder. So endete der erste Tag mit einer Menge an neuen Erkenntnissen und die Schüler freuten sich schon auf den zweiten Tag.

Da ging es dann auch gleich richtig zur Sache. Herr Klemm brachte spezielle Puppen mit, an denen das Erlernen und Trainieren der Herz-Lungen-Wiederbelebung möglich war. Begeistert übten die Schülerinnen und Schüler den richtigen Druck und Rhythmus der Herz-Druck-Massage sowie das Beatmen zwischendurch. Weiterhin lernten wir den Umgang und die Bedienung eines Defibrillators kennen. Die Schülerinnen und Schüler stellten dabei ständig gut durchdachte Fragen. Häufig konnten sie ihre Fragen durch das bereits Erlernte gleich selbst beantworten.

Am letzten Tag ging es noch einmal schwerpunktmäßig um den Eigenschutz bei verschiedenen Gefahrenlagen. Ein Quiz zu allen Themenbereichen bildete den Abschluss der Ersten-Hilfe-Ausbildung. Die Schülerinnen und Schüler die an allen drei Tagen anwesend waren und die Übungen mitgemacht hatten, erhielten dann ihren Erste-Hilfe-Schein. Diesen steckten sich die meisten voller Stolz gleich in ihren Geldbeutel.

An dieser Stelle möchten wir uns auch noch einmal ganz herzlich bei Frau Schreiter und Herrn Klemm für die tolle Ausbildung bedanken!

Auch am diesjährigen Residenzlauf war die Rupert-Egenberger-Schule Höchberg mit zwei Sportklassen vertreten. Nach einer mehrwöchigen Vorbereitung  hieß es mit Sportlehrerin  Fr. Müller  „Auf die Plätze – fertig - los“! So konnten so die gemeldeten Schülerinnen  der Klassen 2/3 und 3/4/5 die  zwei Kilometer rund um die Residenz bewältigen und erschöpft aber stolz von ihren Eltern in Empfang genommen werden.

Thomas Sinke

Eine Woche vor Frühlings- und Ferienbeginn hatte der Elternbeirat und das Kollegium der Rupert-Egenberger-Schule in Höchberg wieder zu einem „Frühlingsfest“ mit „Elterncafe“ eingeladen. Im Mittelpunkt standen Darbietungen der Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen. Die Diagnose-Förderklassen trugen Frühlingsgedichte, -Lieder und -Tänze vor, mit der Klasse 5/6 als Orchester sangen Schüler, Eltern und Lehrer ein englisches Frühlingslied im Kanon. Im Rahmen der  Veranstaltung stand auch die Siegerehrung des diesjährigen Malwettbewerbes „Musik bewegt“ der Raiffeisenbank auf dem Programm. Frau Kempf von der Raiffeisenbank Höchberg ehrte die Gewinner mit Sachpreisen und lud 2 Schülerinnen zum Landesentscheid nach München ein.

 Klasse 1A

Schüler, mit deren Bilder, die zum Landesentscheid gehen

Im Rahmen des Sportunterrichts gingen die Klassen 4/5 und 5/6 der Rupert-Egenberger-Schule Höchberg auf Klettertour! Mit großer Freude und Begeisterung übten sie sich im sogenannten „Bouldern“, alsodem Klettern ohne Sicherung in geringer Höhe im Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins Sektion Würzburg. Viele ganz mutige Schülerinnen und Schüler aber wagten sich auch - gesichert durch professionelle Kletterguides - auf hohe Klettertouren in schwindelerregende Höhnen, die bis zu 14 Metern hinaufführten. Neben Bewegungskoordination, Muskelkraft und Klettergeschick konnten somit auch Angstüberwindung, Selbstvertrauen und Fremdvertrauen „trainiert“ werden. Das Projekt wurde durch die finanzielle Unterstützung der Raiffeisenbank Höchberg ermöglicht.

 

In der vorletzten Woche vor Ferienbeginn hatte der Elternbeirat der Rupert-Egenberger-Schule in Höchberg zu einem besonderen Elterncafe eingeladen: Neben dem Austausch zwischen den Eltern bei gemütlichem Kaffee und Kuchen konnten in einem Adventsbasar gebastelte Adventsdekors erstanden werden, welche in den Wochen zuvor die Eltern mit den Schülern in der Schule hergestellt hatten. Im Mittelpunkt standen jedoch die Darbietungen der Schülerinnen und Schüler einzelner Jahrgangsstufen. Unter dem Motto „Adventszeit“ präsentierten die Kinder ihren Eltern Lieder, kostümierte Gedichte und einen Tanz.

Bild und Text: Thomas Sinke

Von Herbst bis Frühling  findet an der Rupert Egenberger Schule in Höchberg das Märchenprojekt „Erzählkunst macht Schule“ statt. Die vier Klassen der Grundschulstufe  kommen einmal in der Woche, jeden Dienstag, mit der professionellen Erzählerin Gesine Kleinwächter zusammen, lauschen gespannt einem Märchen, erzählen es selber nach und vertiefen das Gehörte durch das Malen des Märchens in ein dickes Heft, so dass am Ende des Projekts jedes Kind ein ganz persönliches Märchenbuch in der Hand hält.
Das Anliegen des Projektes ist es, anhand von Märchen, Mythen und Geschichten das Sprachverständnis von Kindern zu wecken und zu fördern. Das gelingt mit den Märchen und Geschichten besonders gut, weil sie die Kinder dort abholen, wo sie stehen, sie aber an einen anderen und sehr viel authentischeren Ort bringen können als die Reizüberflutung durch die Medien. Kinder können so in Sprache und Geschichten heimisch werden, weil Vorstellungskraft und Emotionen angesprochen und die existentielle Erfahrung menschlicher Grundsituationen aufgerufen werden. So kann ganz natürlich und leicht die kreative Macht der Sprache geweckt und erfahrbar werden. Das Projekt fördert auch die soziale Kompetenz durch das Erleben von „Gut und Böse“ und dem Umgang damit wie etwa in der  Fähigkeit Kompromisse zu schließen. Darüber hinaus bietet dieser Rahmen insbesondere die Möglichkeit, sprachliche und emotionale Ausdrucksmöglichkeiten zu fördern, was gerade Kindern mit Förderbedarfen in diesen Bereichen mit Hilfe dieses „alten“ Mediums zu Gute kommt.
Ermöglicht wurde das Projekt durch die finanzielle Unterstützung der Raiffeisenbank Höchberg hier im Bild mit der Scheckübergabe (Klasse 3/4a; von hinten rechts: Hr. Sinke, Schulleiter- Fr. Kempf, Raiffeisenbank Höchberg- Fr. Kleinwächter, Märchenerzählerin)

Bild und  Text: Thomas Sinke