Schulleben und Projekte am Schulort Höchberg

Für drei Monate fand an der Rupert Egenberger Schule in Höchberg das Märchenprojekt „Erzählkunst macht Schule“ statt. Die Klassen 1-4 kamen einmal in der Woche, jeden Dienstag, mit der professionellen Erzählerin Gesine Kleinwächter zusammen, lauschten gespannt einem Märchen, erzählten es selber nach und vertieften das Gehörte durch das Malen des Märchens in ein dickes Heft, so dass am Ende des Projekts jedes Kind ein ganz persönliches Märchenbuch in der Hand hielt.

Das Anliegen des Projektes ist es anhand von Märchen, Mythen und Geschichten das Sprachverständnis von Kindern zu wecken und zu fördern. Das gelingt mit den Märchen und Geschichten besonders gut, weil sie die Kinder dort abholen, wo sie stehen, sie aber an einen anderen und sehr viel authentischeren Ort bringen können als die Reizüberflutung durch die Medien. Kinder können so in Sprache und Geschichten heimisch werden, weil Vorstellungskraft und Emotion angesprochen und die existentielle Erfahrung menschlicher Grundsituationen aufgerufen werden. So kann ganz natürlich und leicht die kreative Macht der Sprache geweckt und erfahrbar werden. Darüber hinaus sollen Ausdrucksmöglichkeiten erforscht und erprobt werden.

Damit dies auch gelingt, wird die Märchenstunde in ein festes Ritual eingebettet. Mit einem gleichbleibendem Spruch und einem Schlüssel wird in jeder Stunde die Märchentür aufgeschlossen – und am Ende natürlich auch wieder verschlossen. Ein Korb steht in der Mitte. In diesem verbirgt sich ein Gegenstand, der in dem neuen Märchen vorkommt. Und jede Stunde darf eines der Kinder den Gegenstand herausnehmen. Dann wird auch gleich darüber gesprochen, um was es sich handelt, was man damit macht und vor allem: um welches Märchen könnte es sich handeln. Wenn das Märchen erzählt ist, darf jeder sagen, was ihm am besten gefallen hat – oder was wirklich doof in der Geschichte war. Es werden fremde Begriffe geklärt und manchmal auch Ideen entwickelt, was der Märchenheld noch alles hätte erleben können. Indem jedes Kind sein eigenes „wichtigstes“ Bild aus dem Märchen malt, wird die Geschichte noch einmal verankert und während des Malens durchdacht. Manchmal muss auch erst noch mit dem Nachbarn diskutiert werden, was die beste Szene der Geschichte war oder wie ein Bär, ein Zauberer oder ein Drache zu malen sei. Und so werden Märchen und Geschichten zu einer Spielwiese, auf der die Kinder, ohne es als Last und Pflicht wahrnehmen zu müssen, den spielerischen Umgang mit Sprache und deren kreativen Möglichkeiten erlernen können. Dieser poetische Umgang mit der deutschen Sprache führt zu nachhaltigen Erfolgen in der Sprachentwicklung von Kindern.

Und so war es auch bei den Schülern und Schülerinnen der Rupert-Egenberger- Schule am Ende des dreimonatigen Projekts „Erzählkunst macht Schule“: die Kinder der vier Klassen waren reich an Geschichten, selbstbewusst im Nacherzählen und mutig im freien Sprechen.

Ermöglicht wurde das Projekt durch die finanzielle Unterstützung der Raiffeisenbank Höchberg.

Die Klassen 1-4 der Rupert-Egenberger-Schule Höchberg kamen in diesem Schuljahr schon mehrfach in den Genuss, dass Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins Sektion Würzburg besuchen zu dürfen. Mit großer Freude und Begeisterung übten sie sich im sogenannten „Bouldern“, also dem Klettern ohne Sicherung in geringer Höhe. Viele ganz mutige Schülerinnen und Schüler aber wagten sich auch - gesichert durch professionelle Kletterguides - auf  hohe Klettertouren, die bis zu 14 Metern hinaufführten. Neben Bewegungskoordination, Muskelkraft und Klettergeschick konnten somit auch Angstüberwindung, Selbstvertrauen und Fremdvertrauen „trainiert“ werden. Das Projekt wurde u.a. durch die finanzielle  Unterstützung der Raiffeisenbank Höchberg ermöglicht.  

Eine Woche vor Frühlings- und Ferienbeginn hatte der Elternbeirat und das Kollegium der Rupert-Egenberger-Schule in Höchberg wieder zu einem „Frühlingsfest“ mit „Elterncafe“ eingeladen. Im Mittelpunkt standen Darbietungen der Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen. Die Klasse 1stellte ein szenisches Krokus-Gedicht vor, die Klasse 5 zeigte eine Lied-Tanzperformance zum Thema „Respekt“ und die LAG-Gitarre begleitete musikalisch den Friedensengel „Lady in Black“. Im Rahmen der Veranstaltung stand auch die Siegerehrung des diesjährigen Malwettbewerbes der Raiffeisenbank auf dem Programm. Frau Kempf von der Raiffeisenbank Höchberg ehrte die Gewinner mit Sachpreisen. Ebenfalls durch die finanzielle Unterstützung der Raiffeisenbank konnte der Musikpädagoge Hr. Helfrich mit der Klasse 1A das Ergebnis eines mehrwöchigen Projektes in Form eines englischsprachigen Body- Percussion-Raps präsentieren.  Schließlich erlebten die Eltern noch eine Breakdancevorführung unter Leitung von „Ditto“ im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit der benachbarten Mittelschule Höchberg und verabschiedeten sich mit einem donnernden Applaus bei „ihren Kindern“.

Thomas Sinke

Nicht nur ABC-Schützen sondern „richtige“ Schützen gibt es an der Rupert-Egenberger-Schule, dem Förderzentrum mit Förderschwerpunkt Lernen! Unter Anleitung des Übungsleiters im Bogenschießen, Herrn Fries, lernten die Klassen 1, 1A/2 und 2/3 in einem mehrwöchigen Kurs den Umgang mit Pfeil und Bogen. Richtige Körperhaltung, Bewegungskoordination, Körperspannung und Konzentration sind Kompetenzen, die nicht nur beim Bogenschießen wichtig sind, um erfolgreich sein Ziel zu erreichen, sondern allgemeine Fähigkeiten, die junge Menschen auch in vielen anderen Lernbereichen und  Lebenssituationen benötigen. Ebenso dazu gehört auch der Umgang mit Misserfolgen, wenn der Pfeil an der Scheibe vorbeifliegt und an der „Technik“ weiter gefeilt werden muss. Die Schützen waren stets mit Begeisterung bei der Sache und hochmotiviert. Ermöglicht wurde das Projekt durch die finanzielle Unterstützung der Raiffeisenbank Höchberg.

Am Mittwochmorgen um 8:00 Uhr trafen wir uns im Klassenzimmer. Wir fuhren endlich ins Schullandheim in die Thüringer Hütte in die Rhön. Die 6. Klasse  ist auch dabei. Um 8:25 Uhr gingen wir zum Bus, räumten unsere Koffer und Taschen in die Fächer und suchten uns einen Platz. Die Fahrt begann um 8:30 Uhr und war 115 km lang. Ich saß neben Devon und wir haben Musik gehört und uns unterhalten. Als wir ankamen, stellten wir unsere Koffer ins Kaminzimmer, da die Zimmer noch nicht fertig waren. In dieser Zeit spielten die meisten Fußball und manche erkundeten das Gelände. Nun ging es los für alle mit der Hausrallye. Wir haben uns in Gruppen aufgeteilt, um verschiedene Rätsel zu lösen. Danach bezogen wir endlich unsere Zimmer und gingen gemeinsam zum Mittagessen. Am Abend fand der „Bunte Abend“ statt. Es gab eine Zaubershow von Frau Fuchs. Am Donnerstagmorgen wurden wir von Herrn Krämer um 7:30 Uhr geweckt. Nach dem Frühstück haben wir mit Hermann Solarblumen gebaut. Das  hat mir sehr gut gefallen!

Nach dem Mittagessen sind wir zu Anja, und haben am Anfang ein Ballspiel gespielt. Dann ging es weiter mit dem Spiel ,,Wie fühlt man sich als Blinder!“. Das war eine nicht so gute Erfahrung. Anschließend bauten wir aus Naturmaterialien z.B. Moos, Rinde und Stöcken eine Kugelbahn. Das hat mir nicht so viel Spaß gemacht, obwohl  es  den meisten sehr gut gefallen hat.

Als wir zu Abend gegessen hatten machten wir eine Nachtwanderung. Sie ging durch den Wald. Herr Krämer zeigte uns den Weg. An einer Stelle stellten wir uns im Kreis auf und wir haben Leuchtstäbe bekommen, die wir auch behalten durften. Nach einer knappen Stunde sind wir zurück gelaufen und ließen den Abend ausklingen. Am Freitag wurden wir um 7:15 Uhr geweckt. Wir haben unsere Sachen gepackt und uns fertig gemacht. Nach dem Frühstück haben wir unsere Zimmer sauber gemacht und Frau Fuchs ist durch gegangen und hat die Sauberkeit kontrolliert. Wir hatten danach noch Freizeit und nach einer Weile kam der Bus. Wir stiegen alle ein und es ging los. Nach einer Stunde Busfahrt sind wir wieder an der Schule angekommen und wir schlossen unsere Eltern in die Arme.

(geschrieben von Emil Igers, 7a)

Die Klasse 8 und 9a sind am Montag den 09.10.2017 um 8.30 Uhr in Höchberg mit dem Bus nach Bad Königshofen gefahren. Um 10.00 Uhr sind wir in Bad Königshofen angekommen. Zunächst haben wir unsere Zimmer belegt. Danach haben wir das erste Spiel gespielt, das hieß Klaus und Renate, die sich küssen mussten (ein Kissenrennen). Das zweite Spiel hat Partyplanung geheißen.
Zum Mittagessen gab es Spaghetti Bolognese. Nach dem Mittagessen sind wir in die Innenstadt. Um 15.00-18.00 Uhr haben wir weitere Spiele gespielt, z. B. Alaska Baseball, Pipeline und Rasender Reporter. Nach dem Abendessen haben wir das Angeberspiel gespielt, da mussten die Champions z.B. an der Wand ohne Stuhl sitzen, andere so schnell wie möglich drei Kekse essen und dann pfeifen, ein anderer musste so viele Kleidungsstücke wie es geht anziehen. Ein Champion schaffte 40 Kleidungsstücke übereinander. Dieses Spiel heißt Topmodel. Um 23.00 Uhr war Gangruhe und um 24.00 Uhr Zimmerruhe.

Am Dienstag um  7.00 Uhr sind wir aufgestanden und um 8.00 Uhr gab es Frühstück. Am Vormittag haben wir Bilder beschrieben, wie es uns geht. Auf dem Sportplatz haben wir ein Zahlenrennen gespielt und liefen als Röhnschafe herum. Im Gruppenraum zeichneten wir einen Lebensbaum, schrieben wir einen Brief an uns selbst und spielten die Reise nach Jerusalem. Nach der Mittagspause spielten wir Familie  Meier und in der Turnhalle Jumping Jack. Dabei musste die komplette Gruppe unter einem schwingenden Seil ohne hängen zu bleiben durchlaufen. Danach mussten wir bewerten, wie wir das Spiel fanden. Beim feedback mussten wir uns gegenseitig einschätzen. Kurz vor dem Abendessen erlebten wir eine Fantasiereise. Am Abend machten wir eine Nachtwanderung.

Am Mittwoch vor dem Frühstück packten wir unsere Koffer und räumten die Zimmer. Als letzte Übung am Vormittag massierten wir uns gegenseitig. Auf dem Sportplatz ließen wir eine Abschlussrakete steigen. Um 11.30 sind wir mit dem Bus wieder abgefahren. Die Orientierungstage waren lustig, spannend und schön.