Schulleben und Projekte am Schulort Sommerhausen

Wertevermittlung, respektvolles und faires Miteinander und vor allem jede Menge Spaß an und durch Bewegung: Das fächerübergreifende Bewegungs- und Lernprogramm „Olympia ruft: Mach mit!“ erobert die Schulen – und das bundesweit.

Die Klasse 7/8 erlebte kurz vor den Osterferien zwei spannende Stunden mit Herrn Richard Landfried vom „Verein symbioun, welcher zusammen mit der Deutschen Olympischen Akademie (DOSB) und der Techniker Krankenkasse (TK) Projektträger von Olympia ruft: Mach mit! ist. Durch die Förderung der TK war diese Veranstaltung kostenfrei.

Herr Landfried hat mit der Klasse drei herausfordernde Challenges gemacht. Die Kinder mussten als Team zusammenarbeiten, um eine Lösung zu finden und die Aufgaben zu schaffen.

Es gab zum Beispiel eine Übung, bei der die Schülerinnen und Schüler im Kreis standen und sich an den Händen nahmen. Dann musste jedes Kind möglichst schnell durch einen Reifen steigen – ohne die Hände loszulassen!

Die Klasse hat dabei gelernt wie man im Team arbeiten und miteinander umgehen muss. Besonders wichtig war dabei, dass man zuhört und auf Andere Rücksicht nimmt.

Hier ein paar Meinungen der Schüler:

„Mir hat es gefallen, dass alle als Team zusammengearbeitet haben. Es war sehr schwer, aber auch lustig.“ „Uns hat das Spiel mit dem Ring sehr gefallen, da es lustig war. Wir lernten dabei stärker zusammen zu halten.“ „Es war interessant und lustig.“

Stresssituationen erkennen, damit umgehen und sich selbst helfen: einige der wichtigen Fähigkeiten, die man im SNAKE-Programm lernen kann. Das SNAKE-Programm ist ein Training zur Stressbewältigung für Jugendliche zu den Themen "Gesundheit" und "Stress" von der Techniker Krankenkasse (TK). Die Abkürzung SNAKE steht für „Stress nicht als Katastrophe erleben“.

Stresssymptome sind bereits im Jugendalter weit verbreitet. Eine Studie im Auftrag der TK an knapp 2.000 Schülern der 5. bis 12. Klasse zeigte, dass etwa jeder zweite Jugendliche mindestens einmal wöchentlich Kopfschmerzen oder Schlafprobleme, jeder Dritte klagt über Bauchschmerzen oder Appetitlosigkeit. Die Schüler berichten auch über Probleme wie Gefühle der Anspannung und Überforderung, die sie mit Anforderungen in der Schule oder mit Problemen in der Familie oder mit Freunden in Zusammenhang bringen.

Die 7.Klasse der Rupert-Egenberger-Schule Sommerhausen machte mit Frau Laux von der Techniker Krankenkasse (TK) das SNAKE-Programm im Januar und Februar. Immer mittwochs in der 3.und 4. Stunde sprach die Klasse über Stress und wo sie Stresssituationen haben in der Schule oder daheim mit Freunden oder Familie. Sie haben auch besprochen wie man damit umgehen kann. Zum Beispiel soll man in einer Stresssituation normal reagieren und nicht aggressiv werden. Auch haben sie in Rollenspielen und verschiedenen Übungen gelernt wie man Stress vermeiden kann. Natürlich war auch Thema wo man sich Hilfe holen kann, wenn man mit einer Stresssituation nicht klarkommt.

Meinungen der Schüler zum Kurs:

Lum: „Meine Meinung dazu ist, dass es Menschen hilft bei Stresssituationen.“

Lakisha: „Es ist sehr gut, dass wir das gemacht haben. Das Rollenspiel hat mir sehr gut gefallen.“

Felix: „Es war lehrreich und mir hat es sehr gut gefallen. Am besten fand ich die Übung ‚Schneeballschlacht‘.“

Julian: „Ich fand es gut, das wir darüber geredet haben. Mir hat es gut gefallen. Ich fand es gut, dass wir die Sachen nachgespielt haben.“

Am 13. Dezember 2018 gaben die Musikerinnen Hannah Solveij Gramß, an der Geige und Catharina Mothes, an der Harfe ein Konzert in der Rupert-Egenberger-Schule in Sommerhausen. Die beiden Musikerinnen sind Stipendiaten der gemeinnützigen Organisation Live Music Now, die 1977 von Yehudi Menuhin ins Leben gerufen wurde.

Für den berühmten Geiger stand immer schon der heilende Aspekt der Musik im Zentrum seines Schaffens: Musik beeinflusst Menschen positiv in vielen Lebenssituationen und soll all denen zugute kommen, die nicht unbedingt die Konzerthäuser dieser Welt besuchen, in der Musik aber eine Brücke zur Kommunikation finden können. Dieses Credo verband Menuhin mit der Unterstützung und Förderung junger Nachwuchsmusiker, die ihre Musik in Altenheime, Krankenhäuser, Behinderteneinrichtungen aber auch Schulen bringen.

Und so lauschten die Schüler und Schülerinnen mit ihren Lehrkräften Stücken von Camille Saint Säens, Astor Piazolla und Jules Massenet. Auch zwei weihnachtliche Stücke durften in der Adventszeit nicht fehlen.

Die jungen Musikerinnen trugen die Stücke leidenschaftlich und stimmungsvoll vor, was ihnen ein höchst aufmerksames und interessiertes Publikum einbrachte. Sie erklärten den Aufbau und die Spielweise ihrer Instrumente und am Ende durften die Schülerinnen und Schüler der Harfe einige Töne entlocken. Auch die Bedeutung von DUO 51 wurde verraten: 51 steht für die Anzahl der Saiten der beiden Instrumente, 4 auf der Geige und 47 auf der Harfe.

Wir möchten uns ganz herzlich für dieses wundervolle Konzert bedanken und würden uns freuen, wenn uns bald wieder Musikerinnen und Musiker der Organisation Live Music Now besuchen würden.

Frau Bürkle leitet ehrenamtlich und mit viel Engagement das Projekt "Musizieren mit Orff-Instrumenten". Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 7. Immer dienstags kommt sie zu uns in die Schule und musiziert mit den Kindern. Geprobt wird für die Gottesdienste und für kleine Aufführungen im Schulalltag.

Ein großer Wunsch war ein eigenes Keyboard für die Orffgruppe.

Aus diesem Grund baten wir bei der Sparkasse Mainfranken um einen Zuschuss zu einem gebrauchten Keyboard, welches Frau Bürkle angeschafft hatte.

Wir mussten nicht lange warten und durften uns über eine Spende von 250,- € freuen.

Herr Andreas Mahler von der Sparkasse Mainfranken besuchte eine Probe der Musikanten und konnte sich vom Einsatz des Keyboards überzeugen.

Wir bedanken uns noch einmal recht herzlich für diese Spende!

Nach dem gelungen Brotbacktag stellte Frau Spänkuch mit Ihrer HsP-Klasse Brotaufstriche für die leckeren Brote her.

Die Aufstriche wurden portioniert, das Brot aufgeschnitten und alles in die Klassen verteilt!

Es hat allen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften sehr gut geschmeckt!

 

So lautete nicht nur das Thema des Anfangsgottesdienstes der RES in Sommerhausen, sondern so lautet auch das Motto des neuen Schuljahres.


In seiner Ansprache im Gottesdienst verglich der Religionslehrer, die Schule mit einer Bäckerei.
Und wie in einer Bäckerei viele Körner zusammenkommen müssen um ein Brot zu backen, so ist es auch in der Schule nötig, dass viele Schüler zusammen kommen müssen, um ein gelungenes Schulleben zu gestalten.
Dabei ist es aber wichtig, sich nicht ganz zerreiben zu lassen um spurlos im „Teig“ der Schule zu verschwinden, denn gerade die knackigen Körner sind es, die einem Vollkornbrot erst den richtigen Biss geben.

Dass das Motto des Anfangsgottesdienstes nicht im Theoretischen stecken bleibt, dafür sorgten die „RoHoBä“, die Rottendorfer-Holzofen-Bäcker, die mit ihrem fahrbaren Steinbackofen auf das Schulgelände in Sommerhausen kamen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach und neben einer kleinen Getreidekunde, wurde den Schülern die Brotherstellung in alter Handwerkstradition nahegebracht: Brotteig anrühren, kneten, formen und ruhen lassen, erfordern viel Zeit, die leider in der industriellen Bäckerei nicht mehr vorhanden ist.
Schließlich wurden die kleinen Brotlaibe in den Holzbackofen „eingeschossen“. Nach gut einer Stunde erfüllte der Duft warmer Brote die Aula der Schule.
Den Abschluss bildete ein Pizzabackaktion, in der die Kinder von den RoHoBä vorbereitete Pizzarohlinge nach eigenen Vorstellungen belegen und gestalten konnten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für diese rundherum gelungene und dazu noch völlig kostenfrei Aktion, die die RoHoBäs allen Schulen anbietet, bedankt sich die RES Sommerhausen bei den „RoHoBä“ ganz herzlich.

Ersthelfer an der Rupert-Egenberger-Schule in Sommerhausen ausgebildet

Was mache ich, wenn ich zu einem Unfall komme? Wie sichere ich die Unfallstelle? Wie gebe ich den Notruf ab? Was muss ich wissen und tun um einen Verletzten zu versorgen? Wie kann ich bei Unfällen in der Schule helfen? 17 Schülerinnen und Schüler der Rupert-Egenberger-Schule in Sommerhausen werden in Zukunft in solchen Situationen nicht mehr hilflos sein, sondern sind nun in der Lage sicher Erste Hilfe zu leisten.

Im Zusammenarbeit mit dem Bayrischen Roten Kreuz konnten interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 8 in den Monaten Juni und Juli einen Erste Hilfe Kurs absolvieren.

Herr Klemm war als Ausbilder in Sommerhausen vor Ort. Er unterrichtete alle theoretischen Grundlagen und praktischen Inhalte des Kurses schülergerecht, anschaulich und abwechslungsreich. So wurden die einzelnen Maßnahmen gegenseitig an Mitschülern und Mitschülerinnen sowie dafür vorgesehenen Puppen erlernt. Die Rettung aus einem Fahrzeug übten die Schüler und Schülerinnen nicht nur in der Theorie, sondern an einem Auto auf dem Lehrerparkplatz. Für die Helmabnahme nach einem Motorradunfall brachte Herr Klemm Helme vom BRK mit. Bei einer Begehung des Schulgebäudes wurden die Fluchtwege aufgezeigt und die Feuerlöscher auf ihren Umgang hin untersucht. Dies sind nur einige Beispiele des gelungenen, praxisnahen Kurses.

Am Ende wurde ein kleiner Test geschrieben, den Frau Schreiter, die betreuende Lehrkraft der Schule, zusammen mit Herrn Klemm erstellt hat. Auch wurden alle erlernten Inhalte an Fallbeispielen wiederholt.

Nach erfolgreicher Teilnahme erhielten die Schüler und Schülerinnen eine Teilnahmebescheinigung. Diese ist als notwendige Voraussetzung auch für die Führerscheinprüfungen gültig.

Anschließend an diesen Kurs wird Frau Schreiter im kommenden Schuljahr, unterstützt durch Herrn Klemm vom Bayrischen Roten Kreuz, den Schulsanitätsdienst in Sommerhausen aufbauen. Ausgestattet wurde das Sanitätsteam hierfür mit einer speziellen Sanitätsausrüstung, welche teilweise durch Spenden finanziert wurde.