Schulleben und Projekte am Schulort Sommerhausen

10 Jahre "Leichter Lernen" mit "Dufte Schule"!

Bei diesem Projekt sollte wissenschaftlich nachgewiesen werden, ob ätherische Öle die Stimmung im Klassenzimmer verändern können und dadurch die Motivation der Schüler verbessert wird. Die Ergebnisse des Pilotprojekts bestätigten die gute Verträglichkeit reiner ätherischer Öle. Die spezielle Duftkomposition "Dufte Schule" hat eine hervorragende Wirkungsweise. Schülerinnen und Schüler spürten eine Verbesserung der Motivation und Konzentration, sie verbesserten ihre Leistungen und die Aggressivität nahm ab.

Motiviert durch diese Studie stellte die Klasse 7 im GtP-Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler Duftsteine aus Ton her. Nachdem die Töpfer sich einen Stein aus ihrer Produktion ausgesucht hatten durften die Schülerinnen und Schüler sich ebenfalls einen Stein auswählen.

Jetzt werden wir die Wirkung des Öles testen und sind gespannt, ob wir das Ergebnis der Studie bestätigen können.

Elternpraktikum - ein Angebot des Diakonischen Werks Würzburg

Das Projekt wendet sich an Jugendliche, die neugierig sind oder bereits Sehnsucht nach einem eigenen Kind verspüren. Genau wie in einem Praktikum üben sie einige Tage lang, für ein Baby zu sorgen. Im Umgang mit der Puppe/mit dem Babysimulator von "RealCare Baby" erleben sie die Anforderungen einer Verantwortung „rund um die Uhr“:

  • Füttern und aufstoßen lassen
  • Windeln wechseln
  • Beruhigen und im Arm wiegen
  • Glückliches Jauchzen oder einfach nörgelig sein

Der Babysimulator ist mit einem Computer ausgestattet. Er erkennt „seine Eltern“, sieht aus wie ein richtiges Baby und zeichnet auf, wie er versorgt wird.

Rosanna: In Würzburg angekommen sind wir zum Babypuppenprojekt gelaufen. Zuerst haben wir uns vorgestellt und ein Viereckspiel gespielt, das war sehr interessant weil man nachdenken musste. Danach haben wir ein Quizblatt bekommen und mussten selbst ankreuzen. Wir haben dann gemeinsam besprochen was richtig und was falsch ist. Nach dem Quiz durften wir ein Baby halten, es füttern und wickeln. An unserem Arm wurde ein Armband befestigt - wenn wir alles richtig gemacht haben hat das Baby zu schreien aufgehört. Ich fand den Tag sehr interessant und schön, auch weil ich Babys süß finde.

Laureta: Ich fand es sehr schön weil wir ausprobieren konnten wie es ist Eltern zu sein.

Rene: In der Beratungsstelle angekommen haben wir uns erst einmal vorgestellt. Dann haben wir ein Spiel gespielt wo uns verschiedene Fragen gestellt wurden, z.B. mit welchem Alter wir ein Kind haben wollen. Nachdem wir die Babys füttern und wickeln durften haben wir erfahren, dass man die auch ausleihen kann und wie das funktioniert. Der Tag hat mir sehr gut gefallen, wir haben wieder etwas dazu gelernt.

Gianluca: Wir waren in Würzburg beim Babypuppenprojekt. Nach der Vorstellungsrunde haben wir ein Spiel gespielt, es wurden uns Fragen gestellt z.B. wieviele Kinder wir möchten wenn wir erwachsen sind. Nach dem Babyquiz sind wir die Fragen noch einmal durchgegangen, ob unsere Antworten richtig waren oder falsch. Die Puppen wurden dann eingestellt ob sie schreien sollten oder nicht. Wir durften sie dann im Arm halten und beruhigen, füttern und wicklen. Mir hat das Projekt gut gefallen. Man bekam einen Eindruck was einen alles erwartet, wenn man ein Kind will.

Larissa: Ich fand das Projekt cool, weil wir testen konnten wie es so ist, wenn man ein Kind bekommt. Ich fand am Besten, dass wir die Puppen füttern und wickeln durften und sie auch ein Bäuerchen machen lassen konnten, das war sehr interessant und nett. Ich werde das auf jeden Fall noch einmal machen.

Tobias: Als erstes haben wir uns alle vorgestellt. Dann haben wir ein Viereckspiel gemacht. Da lagen Schilder auf dem Boden. Wir haben uns nach einer Frage bei dem Schild hingestellt wo wir meinten, dass wir das machen würden wenn wir erwachsen sind. Nach dem Babyquiz wurde uns erklärt wie man mit einem Baby umgeht und was es alles braucht. Dann durften wir mit den Babypuppen üben. Der Tag ging sehr schnell vorbei.

An zwei Freitagen durften sich die Schüler der 8. Klasse der Rupert-Egenberger-Schule Sommerhausen in insgesamt zwei Berufsbereichen erproben.

Im Bereich Farbtechnik zeichneten die Schülerinnen die vorgegebene Figur exakt auf. Nach dem Abkleben wurde das Werkstück mit Farbe gestaltet. Dabei musste sehr genau gearbeitet werden um ein entsprechendes Ergebnis zu erzielen.

Im Bereich Metalltechnik wurde gesägt und gefeilt bis der Schlüsselanhänger seine gewünschte Form hatte. Dies war sehr anstrengend und erforderte Ausdauer und Geduld.

Im Bereich Lagerlogistik wurden Schwammtücher gebündelt und in Kartons verpackt.

In der Bäckerei wurden unter anderem leckere Brezen gebacken. Die Schüler durften sich einige Teile mit nach Hause nehmen.

Auch die Lehrerin konnte sich von dem gelungenen Backwerk überzeugen.

Am 26.10.2017 fand an der Rupert-Egenberger-Schule in Sommerhausen ein Aktionstag zum Thema Nachhaltigkeit statt. Veranstaltet wurde dieser Tag von der Energieagentur Unterfranken, unterstützt von der Naturfreunde-Jugend und der Jugend-Umweltstation KjG-Haus Schonungen, finanziert vom Landkreis Würzburg.

Feedback der Veranstalter:

  • Wir, das Energieteam aus Würzburg, haben in den Workshops sehr motivierte und interessierte Schüler/innen erlebt!
  • Besonders möchten wir auch die große Höflichkeit und Freundlichkeit der Schüler/innen sowie auch der Lehrkräfte betonen, die mit ihren Schülern/innen die gesamte Dauer der Workshops absolvierten.
  • Alle waren sehr aktiv bei der Sache und haben damit buchstäblich zur Umsetzung der Klimaschutzziele beigetragen.

Stimmen der Schüler:

Rene: Am Anfang haben wir dem Team geholfen ihre Sachen in die Klassenzimmer zu tragen. Dann haben wir uns in der Aula getroffen und ein kleines Spiel gespielt. Darin ging es darum warum die Erde immer wärmer wird. Sie haben uns erklärt, dass das mit den Abgasen und den Sonnenstrahlen zu tun hat. Auch die Folgen wie Überschwemmungen und das Schmelzen des Eises, und dass dann die Eisbären keinen Platz mehr zum Leben haben, haben sie uns erklärt. Nach der Pause ging es in die Workshops. Im ersten Workshop habe ich erfahren, dass immer mehr Müll die Erde belastet, wie ich Müll vermeiden kann und was man aus Müll so alles machen kann. Ich habe einen Geldbeutel aus einem Tetrapack gebastelt und einen Stiftehalter aus einer Frischkäseverpackung. Leider bin ich nicht fertig geworden, da wir zum zweiten Workshop wechseln mussten. Da ging es darum woher die Klamotten kommen. Wir haben einen Film angeschaut, dass viel CO² bei der Produktion der Kleidung entsteht. Das hängt zum Beispiel mit der Produktion in fremden Ländern und den langen Transportwegen mit LKW, Schiff und Flugzeug zusammen. Bei einem kleinen Spiel haben wir erfahren wo eine Jeans überall hergestellt wird. Im dritten Workshop ging es um Strom. Das Team hatte ein Fahrrad dabei mit dem Strom produziert werden kann. Jeder durfte einmal fahren. Wir mussten versuchen eine Bohrmaschine, einen Mixer, einen Fön, ein Radio und eine Wärmelampe zum Laufen zu bringen. Den Mixer haben wir nicht anbekommen und den Fön nur auf Kaltluft. Wir haben so erfahren wieviel Strom die einzelnen Geräte verbrauchen. Am Ende gab es ein Abschlussplenum, da haben wir noch über den Klimawandel geredet. Zum Schluss haben wir noch eine Baumwolltasche geschenkt bekommen, die wir zum Einkaufen verwenden können um so Paltik zu sparen. Der Tag hat mir sehr gut gefallen und sehr viel Spaß gemacht.

     

Tobias: Die Energieagentur Unterfranken hat unsere schöne Schule besucht. Sie haben uns gezeigt wie schlecht wir mit unserer Erde umgehen und haben uns aufgezeigt wie wir Kinder und Erwachsenen die Umwelt schützen können. Wir durften drei Workshops besuchen. Der eine Workshop ging darum wo der Müll herkommt und wohin er kommt. Sie haben uns ein Bild von einem Vogel gezeigt der alles gefressen hat, da war sogar ein Feuerzeug in seinem Magen. Dann durften wir etwas aus Müll basteln, das war ganz schön. Im zweiten Workshop hat uns das Team gezeigt wie eine Jeans hergestellt wird und wieviel CO² bei der Produktion ausgestoßen wird. Dann haben wir ein Spiel gespielt und mussten Fragen beantworten wie zum Beispiel ob wir gerne einkaufen, ob uns neue Sachen wichtig sind, ob uns Markenkleidung wichtig ist und so weiter. Wir konnten mit ja, nein oder naja antworten, das war ganz lustig. Im dritten Workshop durften wir mit einem Fahrrad selbst Strom machen. Wir haben versucht verschiedene Geräte zum Laufen zu bringen. Auch haben wir erfahren wie wir Strom sparen können. Nach dem Abschlussplenum war der Tag auch schon vorbei. In unserer Aula hängen jetzt Plakate, auf denen unsere Ideen aus den Workshops, wie wir unserer Erde helfen können, aufgeklebt sind.

Am 17.10.2017 fand ein Projekttag rund um den Kürbis statt!

Dieser Tag wurde unterstützt von:

 

 Stimmen unserer Schülerinnen und Schülern:

  • Frau Schreiter und Herr Götzner waren mit uns im Werkraum. Dort waren so ziemlich alle Maschinen und Werkzeuge im Einsatz, es war ganz schön laut.
    • Die jüngeren Kinder durften sich Vorlagen von Kürbisgesichtern aussuchen, diese ausschneiden und auf Baumscheiben befestigen. Dann wurden Nägel um Mund, Nase und Augen genagelt. Die Vorlagen wurden entfernt und die Baumscheiben orange gebeizt. Anschließend wurden Fäden um die Nägel gespannt, das war eine ganz schön schwierige Arbeit.
    • Die älteren Schülerinnen und Schüler haben ein Tischlicht aus Sperrholz gesägt. Der Boden und der Kürbis wurden aufgezeichnet und mit der Dekupiersäge ausgesägt. Die Augen, die Nase und der Mund vom Kürbis konnten wir entweder mit der Laubsäge oder der Dekupiersäge aussägen. Zuvor mussten wir ein Loch mit der Bohrmaschine bohren. Zum Schleifen durften wir die Bandschleifmaschinen und Schleifpapier verwenden. Mit der Lochsäge haben wir den Halter für das Teelicht ausgesägt. Nach dem Beizen und Trocknen wurden die Einzelteile zusammen geleimt und zum Schutz mit Klarlack besprüht.
  • Ich war bei Frau Spänkuch in der Schulküche. Dort haben wir Kürbissuppe gekocht, es hat mir sehr gut gefallen. Nach der Pause haben wir alle eine Tasse Suppe bekommen, diese hat sehr lecker geschmeckt!
  • Bei Frau Yarmolenka habe ich eine Kürbisgirlande gebastelt. Vorher haben wir viel über Kürbisse erfahren.
  • Frau Gebhardt hat mit uns Kürbislichter aus Einmachgläsern gemacht. Zuerst haben wir uns ein Glas ausgesucht. Danach haben wir Transparentpapier genommen und in kleine Teile gerissen. Diese Teile haben wir dann mit Kleister auf das Glas keklebt. Aus schwarzem Tonpapier haben wir dann Gesichter ausgeschnitten und auf die bunten Gläser geklebt. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht.
  • Bei Frau Firmbach haben wir Grausige Kürbiskerlchen aus Papier gebastelt. Wir haben geschnitten, geklebt und gefaltet.
  • Frau Möhnle hat mit uns alte Schulbücher zerstört und daraus einen tollen Kürbis hergestellt. Das Schneiden mit dem Cutter war ganz schön anstrengend. Das Falten und Kleben ging dann schneller. Zum Schluss haben wir den Kürbis noch mit Lack besprüht und einen Stiel befestigt.
  • Ich war bei Frau Spänkuch in der Küche. Dort haben wir Kekse gebacken - natürlich mit einem Kürbisausstechförmchen. Diese durften wir am Donnerstag essen.
  • Mit Frau Spänkuch haben wir am Nachmittag nach Kürbisse geschnitzt.
  • Herr Rexa hat uns lustige Filme gezeigt, natürlich mit Kürbissen.
  • Der Kürbistag war sehr schön, die Aktionen waren cool. Es war cool, dass wir alle was zusammen gemacht haben. Ich würde gerne noch einmal so einen Tag machen. Es hat sehr viel Spaß gemacht.
  • Ich war am Kürbistag leider krank, konnte mir die Arbeiten aber im Schaukasten anschauen. Ich finde, dass die Kinder alles schön gemacht haben. Die Kürbiskerlchen sind echt schön, die Kürbislichter richtig gruselig. Die Kürbissuppe hat bestimmt gut geschmeckt. Die Kekse waren lecker, zum Glück war ich am Donnerstag wieder gesund.

Die Bilder zu unseren Aktionen kann man auf www.fachlehrerblog.de anschauen!

Am 25. September 2017 machten wir, die Klassen 4/5c und 7c, uns von Sommerhausen aus auf den Weg nach Ochsenfurt. Noch etwas im Frühnebel wanderten wir los, am Main entlang in Richtung Ochsenfurt. Schon bald kam die Sonne durch und wir hatten viel Spaß beim Laufen. In Ochsenfurt angekommen stärkten wir uns mit einem Eis. Weiter ging es auf den neu angelegten Spielplatz im Stadtgraben - dort war Zeit zur Brotzeit aus dem Rucksack und zum Erproben der Spielgeräte. Nach dem schönen Vormittag holten uns die Busse am Mainparkplatz wieder ab und es ging zurück zur Schule.

 

 

so lautete das Motto des ökumenischen Gottesdienstes zum Schuljahresanfang der RES in Sommerhausen am 21. September.

Umrahmt und musikalisch getragen wurde dieser Gottesdienst wieder von der guten Seele der Schola Hohestadt, Frau Bürkle, die ehrenamtlich aber mit viel Herzblut immerwieder in ihrer Freizeit den Weg auf sich nimmt und selbst dem unmusikalischsten Kollegen ein paar Töne entlockt.

Ausgehend von der Bibelstelle Mk 4, 35-41; in der die Jünger mit Jesus über den See fuhren und bei einem aufkommenden Sturm um ihr Leben fürchteten, verglich der Religionslehrer Herr Rexa die  Schule mit einem Schiff, das die Schüler durch die Schulzeit trägt.
Und wie auf einem richtigen Schiff keiner alleine ist, weil solch ein Schiff einfach nicht alleine fahren kann, so bildet auch die Schule eine Schicksalsgemeinschaft.
Da gibt es schöne, gute, manchmal auch ruhige Zeiten mit viel Rückenwind, der das Schiff schnell voran bringt und dann kommen aber wieder stürmische Zeiten, in denen  mit aller Kraft gegen den Wind angekreuzt und vielleicht sogar gerudert werden muss, um vorärts zu kommen.

Wie diese gemeinsame Zeit im selben Schiff vergeht, die mal durch ruhige Fahrwasser an schönen, sonnigen Tagen und mal durch sehr stürmische Wellen führt, liegt an der Besatzung und nur an der Besatzung, an Lehrern, Schülern und Eltern gleichermaßen.

Was für die Jünger Jesu vor 2000 Jahren galt, das gilt auch heute noch für uns!

Ich bin nicht alleine im Boot, das sich Rupert-Egenberger-Schule nennt!

Alle helfen mit, dass wir unser großes Ziel erreichen,

dass wir Menschen werden, die einen Standpunkt haben,

dass wir Menschen werden, die weniger mit den Ellbogen agieren, dafür aber mit dem Köpfchen und dem Herzen,

dass wir Menschen werden, die ein Auge haben für ihre Mitmenschen und die Umwelt,

die nicht nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind, sondern sich einsetzen für Frieden und Toleranz.

Da , wie bereits erwähnt, ein Schiff auch eine Besatzung braucht, gingen schließlich am Ende des Gottesdienstes die Matrosen symbolisch an Bord, in dem sie mit ihren Decksoffizieren (Klassenleitern) ihr Bild in ein Segel einklebten.

Doch nicht nur der Gottesdienst, sondern das gesamte Schuljahr 2017/18 steht unter dem Motto „Gemeinsam Unterwegs“.
So werden im Laufe des Schuljahres noch weitere Aktionen mit diesem Motto folgen und von der Schulpastoral in diesem Sinne begleitet werden.