Schulleben und Projekte am Schulort Sommerhausen

Am Dienstag den 10.04. und 17.04.2018 hatten wir Besuch von Beamten der Bundespolizei.

Herr Großkopf-Klopf und zwei junge Kollegen informierten alle Klassen unserer Schule über das richtige Verhalten an Gleisen und Bahnhöfen.

Gerade nach aktuellen Vorfällen veranschaulichten sie uns die lebensbedrohlichen Gefahren, die von diesen Anlagen ausgehen und oft unterschätzt werden.

Durch die freundliche, offene und interessante Präsentation kamen die Beamten schnell mit den Schülerinnen und Schülern in Kontakt und beantworteten geduldig und anschaulich alle Fragen.

Die Schülerinnen und Schüler waren mit großem Interesse dabei und bekamen einen ganz neuen und positiven Eindruck von Polizisten.

Stimmen unserer Schülerinnen und Schüler:

Marcel: Wir haben einen Vortrag gehört in dem es über Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und Routine ging. Wichtig in diesem Vortrag war die Sicherheit auf Bahnhöfen. Viele Jugendliche machen Fotos auf den Schienen.

Schülerin: Am Dienstag hatten wir Besuch von der Bundespolizei. Es war sehr interessant ihnen zuzuhören. Sie haben uns erzählt was es alles für Gefahren gibt auf den Bahngleisen. Wir haben gehört, dass viele Jugendliche auf den Bahngleisen Mutproben und Selfies machen. Es sind schon viele Kinder gestorben weil sie mit Kopfhöreren Musik gehört haben und dann den Zug nicht gehört haben und von diesem überrollt wurden. Wir durften den Schlagstock halten, das war mega cool und der ist richtig schwer. Herr Großkopf-Klopf ist schon 43 Jahre Polizist und musste noch nie seine Waffe benutzen. Am Schluss durften wir noch Fragen stellen.

Wissam: Die Bundespolizei hat einen Vortrag über Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Routine gehalten. Im Vortrag ging es um die Sicherheit an Bahnanlagen. Wir durfte Fragen zum Thema stellen. Alle fanden es interessant und es hat Spaß gemacht.

Schülerin: Die Polizisten haben uns erklärt, dass man nicht auf stehende Züge steigen soll, nicht über die Gleise rennen darf und immer schauen muss ob ein Zug kommt. Wichtig ist auch die Kopfhörer aus den Ohren zu nehmen, da man sonst vom Verkehr nichts hört. Herr Großkopf-Klopf hat uns erzählt was schon alles auf Gleisen passiert ist.

Schüler: Die Bundespolizei war bei uns in der Schule. Es war sehr interessant zuzuhören. Sie haben uns viele Sacher erklärt, die man nicht machen darf, weil es sonst eine Strafe gibt. Sie haben uns erzählt was sie für schlimme Unfälle mitbekommen haben. Sehr gefährlich ist es auf die Gleise zu gehen und Selfies zu machen.

Der Schüler D. berichtet:

Am Freitag, den 23.03.18 war die Klasse 4/5c bei der Feuerwehr in Sommerhausen. Wir besuchten deshalb die Feuerwehr, weil „Feuer“ unser HSU-Thema in der Schule war. Dort haben wir die Ausrüstung (Anzug, Helm, Schuhe) und das Feuerwehrauto mit den vielen Schläuchen angeschaut. Danach haben wir einen Fettbrand gelöscht. Wir haben gelernt, dass man einen Fettbrand niemals mit Wasser löschen darf. Zum Schluss durften wir mit dem Feuerwehrauto zurück zur Schule fahren. Der Besuch bei der Feuerwehr hat mir gut gefallen.

Am 19.03.2018 fand ein Projekttag rund um Ostern statt.

Dieser Tag wurde, wie schon der Kürbistag, unterstützt von:

 

Die Aktionen haben allen viel Spaß gemacht.

Die Bilder zu unseren Aktionen kann man auf www.fachlehrerblog.de anschauen!

Vor einiger Zeit haben wir – die Klasse 7c – angefangen, das Mittelalter durchzunehmen.

Frau Hartmann hat uns eine lebensgroße Puppe mitgebracht, die einen Jungen aus dem Mittelalter darstellen soll. Wir haben ihr den Namen „Emil Bauer“ gegeben und ihn mittelalterlich und seinem Stand entsprechend angezogen. Emil stammt aus dem dritten Stand, er ist ein Bauernjunge. Da Emil keine Kleidung besaß, als er zu uns kam, mussten wir ihn zuerst einkleiden. Aus Stoffresten haben wir eine Gugel (=mittelalterliche Mütze) gebastelt und aus einem alten Kartoffelsack wurde seine Tunika. Außerdem haben wir ihm mittelalterliche Beinkleider (in unserem Fall war dies eine Skileggin) angezogen und Armwickel aus warmem Filz um seine Arme gebunden. Sogar die Schuhe haben wir ihm aus Lederresten selbst hergestellt.

Frau Gebhardt hat einen guten Freund, der Showkämpfe macht. Deshalb konnte sie sich Waffen und Rüstung von ihm ausleihen, die sie mit in die Schule brachte. So konnten wir am eigenen Leib erfahren, wie schwer Kettenhemden, Kettenhandschuhe, Helme, Schilder und Schwerter waren. In Mathematik haben wir genau ausgerechnet, wie schwer ein Ritter tragen musste!

In unserem Projekt haben wir auch erfahren, wie eine mittelalterliche Burganlage aufgebaut war. Unsere Lehrerinnen haben einen Sandkasten auf Rädern organisiert und mitgebracht. Dort entstand unsere Burg!

Zuerst haben wir Häuser und Türme aus Papier gebastelt. Die Burgmauern, den Burgfried, den Brunnen, die Brücke und den Torbogen haben wir dann aus Playmais gebaut. Playmais sind kleine Bausteine aus Maismehl, die man mit Wasser zusammenkleben kann. All diese Gebäudeteile bauten wir auf einem Sandberg im Sandkasten auf. Geschmückt haben wir alles noch mit Playmobil-Rittern, einer Königin und dem König. Auch ein Pferdefuhrwerk aus Playmobil und Pferde waren dabei. Wege aus Stein und die Ableger von Grünlilien verschönerten noch das Gesamtkunstwerk.

Als Abschluss unseres Projekts stellten wir alles den anderen Klassen unserer Schule vor. Allen hat das Projekt viel Spaß gemacht!

10 Jahre "Leichter Lernen" mit "Dufte Schule"!

Bei diesem Projekt sollte wissenschaftlich nachgewiesen werden, ob ätherische Öle die Stimmung im Klassenzimmer verändern können und dadurch die Motivation der Schüler verbessert wird. Die Ergebnisse des Pilotprojekts bestätigten die gute Verträglichkeit reiner ätherischer Öle. Die spezielle Duftkomposition "Dufte Schule" hat eine hervorragende Wirkungsweise. Schülerinnen und Schüler spürten eine Verbesserung der Motivation und Konzentration, sie verbesserten ihre Leistungen und die Aggressivität nahm ab.

Motiviert durch diese Studie stellte die Klasse 7 im GtP-Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler Duftsteine aus Ton her. Nachdem die Töpfer sich einen Stein aus ihrer Produktion ausgesucht hatten durften die Schülerinnen und Schüler sich ebenfalls einen Stein auswählen.

Jetzt werden wir die Wirkung des Öles testen und sind gespannt, ob wir das Ergebnis der Studie bestätigen können.

Elternpraktikum - ein Angebot des Diakonischen Werks Würzburg

Das Projekt wendet sich an Jugendliche, die neugierig sind oder bereits Sehnsucht nach einem eigenen Kind verspüren. Genau wie in einem Praktikum üben sie einige Tage lang, für ein Baby zu sorgen. Im Umgang mit der Puppe/mit dem Babysimulator von "RealCare Baby" erleben sie die Anforderungen einer Verantwortung „rund um die Uhr“:

  • Füttern und aufstoßen lassen
  • Windeln wechseln
  • Beruhigen und im Arm wiegen
  • Glückliches Jauchzen oder einfach nörgelig sein

Der Babysimulator ist mit einem Computer ausgestattet. Er erkennt „seine Eltern“, sieht aus wie ein richtiges Baby und zeichnet auf, wie er versorgt wird.

Rosanna: In Würzburg angekommen sind wir zum Babypuppenprojekt gelaufen. Zuerst haben wir uns vorgestellt und ein Viereckspiel gespielt, das war sehr interessant weil man nachdenken musste. Danach haben wir ein Quizblatt bekommen und mussten selbst ankreuzen. Wir haben dann gemeinsam besprochen was richtig und was falsch ist. Nach dem Quiz durften wir ein Baby halten, es füttern und wickeln. An unserem Arm wurde ein Armband befestigt - wenn wir alles richtig gemacht haben hat das Baby zu schreien aufgehört. Ich fand den Tag sehr interessant und schön, auch weil ich Babys süß finde.

Laureta: Ich fand es sehr schön weil wir ausprobieren konnten wie es ist Eltern zu sein.

Rene: In der Beratungsstelle angekommen haben wir uns erst einmal vorgestellt. Dann haben wir ein Spiel gespielt wo uns verschiedene Fragen gestellt wurden, z.B. mit welchem Alter wir ein Kind haben wollen. Nachdem wir die Babys füttern und wickeln durften haben wir erfahren, dass man die auch ausleihen kann und wie das funktioniert. Der Tag hat mir sehr gut gefallen, wir haben wieder etwas dazu gelernt.

Gianluca: Wir waren in Würzburg beim Babypuppenprojekt. Nach der Vorstellungsrunde haben wir ein Spiel gespielt, es wurden uns Fragen gestellt z.B. wieviele Kinder wir möchten wenn wir erwachsen sind. Nach dem Babyquiz sind wir die Fragen noch einmal durchgegangen, ob unsere Antworten richtig waren oder falsch. Die Puppen wurden dann eingestellt ob sie schreien sollten oder nicht. Wir durften sie dann im Arm halten und beruhigen, füttern und wicklen. Mir hat das Projekt gut gefallen. Man bekam einen Eindruck was einen alles erwartet, wenn man ein Kind will.

Larissa: Ich fand das Projekt cool, weil wir testen konnten wie es so ist, wenn man ein Kind bekommt. Ich fand am Besten, dass wir die Puppen füttern und wickeln durften und sie auch ein Bäuerchen machen lassen konnten, das war sehr interessant und nett. Ich werde das auf jeden Fall noch einmal machen.

Tobias: Als erstes haben wir uns alle vorgestellt. Dann haben wir ein Viereckspiel gemacht. Da lagen Schilder auf dem Boden. Wir haben uns nach einer Frage bei dem Schild hingestellt wo wir meinten, dass wir das machen würden wenn wir erwachsen sind. Nach dem Babyquiz wurde uns erklärt wie man mit einem Baby umgeht und was es alles braucht. Dann durften wir mit den Babypuppen üben. Der Tag ging sehr schnell vorbei.

An zwei Freitagen durften sich die Schüler der 8. Klasse der Rupert-Egenberger-Schule Sommerhausen in insgesamt zwei Berufsbereichen erproben.

Im Bereich Farbtechnik zeichneten die Schülerinnen die vorgegebene Figur exakt auf. Nach dem Abkleben wurde das Werkstück mit Farbe gestaltet. Dabei musste sehr genau gearbeitet werden um ein entsprechendes Ergebnis zu erzielen.

Im Bereich Metalltechnik wurde gesägt und gefeilt bis der Schlüsselanhänger seine gewünschte Form hatte. Dies war sehr anstrengend und erforderte Ausdauer und Geduld.

Im Bereich Lagerlogistik wurden Schwammtücher gebündelt und in Kartons verpackt.

In der Bäckerei wurden unter anderem leckere Brezen gebacken. Die Schüler durften sich einige Teile mit nach Hause nehmen.

Auch die Lehrerin konnte sich von dem gelungenen Backwerk überzeugen.