so lautete das Motto des ökumenischen Gottesdienstes zum Schuljahresanfang der RES in Sommerhausen am 21. September.

Umrahmt und musikalisch getragen wurde dieser Gottesdienst wieder von der guten Seele des Ochsenfurter Kirchenchors, Frau Bürkle, die ehrenamtlich aber mit viel Herzblut immerwieder in ihrer Freizeit den Weg auf sich nimmt und selbst dem unmusikalischsten Kollegen ein paar Töne entlockt.

Ausgehend von der Bibelstelle Mk 4, 35-41; in der die Jünger mit Jesus über den See fuhren und bei einem aufkommenden Sturm um ihr Leben fürchteten, verglich der Religionslehrer Herr Rexa die  Schule mit einem Schiff, das die Schüler durch die Schulzeit trägt.
Und wie auf einem richtigen Schiff keiner alleine ist, weil solch ein Schiff einfach nicht alleine fahren kann, so bildet auch die Schule eine Schicksalsgemeinschaft.
Da gibt es schöne, gute, manchmal auch ruhige Zeiten mit viel Rückenwind, der das Schiff schnell voran bringt und dann kommen aber wieder stürmische Zeiten, in denen  mit aller Kraft gegen den Wind angekreuzt und vielleicht sogar gerudert werden muss, um vorärts zu kommen.

Wie diese gemeinsame Zeit im selben Schiff vergeht, die mal durch ruhige Fahrwasser an schönen, sonnigen Tagen und mal durch sehr stürmische Wellen führt, liegt an der Besatzung und nur an der Besatzung, an Lehrern, Schülern und Eltern gleichermaßen.

Was für die Jünger Jesu vor 2000 Jahren galt, das gilt auch heute noch für uns!

Ich bin nicht alleine im Boot, das sich Rupert-Egenberger-Schule nennt!

Alle helfen mit, dass wir unser großes Ziel erreichen,

dass wir Menschen werden, die einen Standpunkt haben,

dass wir Menschen werden, die weniger mit den Ellbogen agieren, dafür aber mit dem Köpfchen und dem Herzen,

dass wir Menschen werden, die ein Auge haben für ihre Mitmenschen und die Umwelt,

die nicht nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind, sondern sich einsetzen für Frieden und Toleranz.

Da , wie bereits erwähnt, ein Schiff auch eine Besatzung braucht, gingen schließlich am Ende des Gottesdienstes die Matrosen symbolisch an Bord, in dem sie mit ihren Decksoffizieren (Klassenleitern) ihr Bild in ein Segel einklebten.

Doch nicht nur der Gottesdienst, sondern das gesamte Schuljahr 2017/18 steht unter dem Motto „Gemeinsam Unterwegs“.
So werden im Laufe des Schuljahres noch weitere Aktionen mit diesem Motto folgen und von der Schulpastoral in diesem Sinne begleitet werden.