Stresssituationen erkennen, damit umgehen und sich selbst helfen: einige der wichtigen Fähigkeiten, die man im SNAKE-Programm lernen kann. Das SNAKE-Programm ist ein Training zur Stressbewältigung für Jugendliche zu den Themen "Gesundheit" und "Stress" von der Techniker Krankenkasse (TK). Die Abkürzung SNAKE steht für „Stress nicht als Katastrophe erleben“.

Stresssymptome sind bereits im Jugendalter weit verbreitet. Eine Studie im Auftrag der TK an knapp 2.000 Schülern der 5. bis 12. Klasse zeigte, dass etwa jeder zweite Jugendliche mindestens einmal wöchentlich Kopfschmerzen oder Schlafprobleme, jeder Dritte klagt über Bauchschmerzen oder Appetitlosigkeit. Die Schüler berichten auch über Probleme wie Gefühle der Anspannung und Überforderung, die sie mit Anforderungen in der Schule oder mit Problemen in der Familie oder mit Freunden in Zusammenhang bringen.

Die 7.Klasse der Rupert-Egenberger-Schule Sommerhausen machte mit Frau Laux von der Techniker Krankenkasse (TK) das SNAKE-Programm im Januar und Februar. Immer mittwochs in der 3.und 4. Stunde sprach die Klasse über Stress und wo sie Stresssituationen haben in der Schule oder daheim mit Freunden oder Familie. Sie haben auch besprochen wie man damit umgehen kann. Zum Beispiel soll man in einer Stresssituation normal reagieren und nicht aggressiv werden. Auch haben sie in Rollenspielen und verschiedenen Übungen gelernt wie man Stress vermeiden kann. Natürlich war auch Thema wo man sich Hilfe holen kann, wenn man mit einer Stresssituation nicht klarkommt.

Meinungen der Schüler zum Kurs:

Lum: „Meine Meinung dazu ist, dass es Menschen hilft bei Stresssituationen.“

Lakisha: „Es ist sehr gut, dass wir das gemacht haben. Das Rollenspiel hat mir sehr gut gefallen.“

Felix: „Es war lehrreich und mir hat es sehr gut gefallen. Am besten fand ich die Übung ‚Schneeballschlacht‘.“

Julian: „Ich fand es gut, das wir darüber geredet haben. Mir hat es gut gefallen. Ich fand es gut, dass wir die Sachen nachgespielt haben.“