Projekte aus Veitshöchheim

Nachdem letztes Jahr zum ersten Mal eine Klasse der  Rupert-Egenberger-Schule aus Veitshöchheim teilgenommen hatte, wurden dieses Jahr gleich mehrere Klassen aus den Standorten Höchberg und Veitshöchheim vom „Laufvirus“ infiziert!  Nachdem die Aufregung groß war, die Anfahrt nach Würzburg  mit Parkplatzsuche überstanden und auch der Treffpunkt auf dem Residenzplatz  in der riesen Menschenmenge von allen gefunden war,  konnte es nach einem kurzen Aufwärmprogramm mit Hr. Förster „Auf die Plätze-Fertig-Los“ gehen.  Zunächst waren die Klassen 1-3 an der Reihe (1 Kilometer), dann die Klassen 4-9, sie mussten 2,5 Kilometer rund um die Residenz bewältigen.  Angefeuert von Eltern, Lehrern und vielen Zuschauern haben alle „ihr“ persönliches  Ziel geschafft und sind wieder an der Residenz angekommen - Allen Teilnehmern herzliche Gratulation!!! Als Belohnung durften sie das von der Schule gekaufte T-Shirt behalten. Vielleicht motiviert das auch den ein oder die anderen, nächstes Jahr ebenfalls teilzunehmen. Ein großer Dank geht auch an die Lehrkräfte Fr. Kachur, Fr. Böhmer-Jung, Fr. Reichert, Fr. Kampmann, Fr. Goncalves, Hr. Emmendörfer und Hr. Förster für die Organisation und Betreuung vor Ort! 

Thomas Sinke

Am 24. April trafen sich elf Schülerinnen und Schüler der Klassen 5/6 und 7/8, um eine große Herausforderung zu meistern: Am Residenzlauf teilzunehmen und eine Strecke von 1,8 km zu bewältigen. Schon im Vorfeld haben die Jungs und Mädels mit ihrer Sportlehrerin Frau Weber regelmäßig im Sportunterricht trainiert. Einige haben sogar am Nachmittag nach einem Trainingsplan an ihrer Fitness gearbeitet.
Trotz der guten Vorbereitung waren die Teilnehmer aufgeregt und nervös. Man war schließlich nicht allein auf der Strecke sondern mit insgesamt 4401 Kindern und Schülern.
Als sich gegen 11 Uhr der Himmel endgültig zuzog, war der größte Wunsch aller unserer Läufer, dass es hoffentlich erst nach unserem Lauf regnen würde, und dass sie endlich loslaufen dürfen, denn es wurde jede Minute kälter. Doch auch ein lautstarker Anfeuerungsruf aller Beteiligten schaffte es nicht, die Wolken zu vertreiben.
Auf dem Weg zur Startaufstellung fielen dann schon die ersten Tropfen und pünktlich mit dem Startschuss um 11.37 Uhr fiel kalter Graupel, Hagel und Schnee vom Himmel. Das waren natürlich echt harte Rahmenbedingungen, denn eiskalter Wind und Schneeregen schlug den Schülern den ganzen Lauf über hart ins Gesicht. Trotzdem drehten alle tapfer ihre Runde um das Weltkulturerbe Residenz. Das schlechte Wetter hat den Leistungen der Läuferinnen und Läufer aber nicht geschadet. Alle lieferten Höchstleistungen ab, sei es angetrieben durch das Wetter oder durch die Anfeuerungsrufe der vielen Eltern, Großeltern, Geschwister und all der anderen Zuschauer. Jedenfalls waren alle Schüler schneller als im Training in der Schule. Als die Ersten unserer Schüler nach 8 Minuten durchs Ziel liefen, war in den Gesichtern eine Mischung aus Verzweiflung, Stolz und Freude zu lesen. Es ging ja nicht um die Zeit, sondern einfach darum, die Strecke zu schaffen und in der Gemeinschaft den Residenzlauf zu erleben. Auch wenn bei Kälte und Erschöpfung zunächst  zu hören war „Nie wieder Residenzlauf!“, so waren doch alle schon am nächsten Tag der Meinung „Nächstes Jahr laufen wir wieder mit!“ Also merken wir uns schon einmal den 30. April 2017 vor!!
Jungs und Mädels - ihr ward SPITZE!!! Wir sind stolz auf euch!

M. Goncalves und S. Weber

Zum krönenden Abschluss des Schuljahres fuhr die Klasse 5/6 vom 27. bis 29. Juli 2015 zu einem Erlebnisbauernhof nach Dornheim, Stadt Iphofen.

Die Schüler verbrachten dort mit ihrer Lehrerin Frau Stierhof-Rüthel und zwei Betreuern drei sehr aktive Tage, bei denen sie viel über Landwirtschaft erfahren haben.

Bei einem Rundgang durch den Hof waren viele Tiere zu sehen: Neben Hund, Katze und Rindern gab es Schweine, Schafe, Ziegen, Pferde, Hasen und sogar einen Esel und ein Hängebauchschwein.

Neben den angebotenen aktiven Lernprogrammen „Von der Sahne zur Butter“ und „Vom Korn zum Brot“ konnten die Schüler bei der Fütterung der Tiere mithelfen. Sie erlebten, wie die Milch gemolken wird und das Milchauto die Milch absaugt und wegfährt.

Großen Spaß machte es ihnen, von der Bäuerin mit dem Traktor zur Schafweide, zum Kneipp-Becken und zum „Naturschutzreservat Hutewald“ gefahren und auf dem Anhänger „durchgeschüttelt“ zu werden. Bei den einzelnen Stationen auf dem Naturerlebnisweg Hutewald sahen und informierten sich die Schüler über Rotwild und Gelbvieh, die in dem eingezäunten Wald durch Verbiss und Tritt Strukturen für Lebensräume anderer Tierarten schaffen, wie z.B. für viele Schmetterlings- und Insektenarten.

Zwischen den einzelnen geplanten Aktionen nutzten die Schüler den Freiraum für Bobbycar-Rennen auf dem abschüssigen Hof.

Jeder Tag klang am Lagerfeuer mit Würsten und Stockbrot aus. Nach der bewertenden Abschlussrunde kam eine Nachtwanderung mit Schatzsuche und am anderen Tag ein Berglauf.

Die Schüler lernten mit allen Sinnen und hatten sehr viel Spaß.

Umweltbildung und Berufs-und Lebensorientierung mit der Heinz-Sielmann-Stiftung

 

Schüler der Klasse 7/8 der Rupert-Egenberger-Schule  aus Veitshöchheim  waren  vom 03. bis 06. Mai auf Gut Herbigshagen, dem Natur–Erlebniszentrum der Heinz- Sielmann – Stiftung,  in unmittelbarem Kontakt mit vielen Tieren und der Natur.

Wer durch unmittelbare Eindrücke von der Natur fasziniert wird, lernt sie zu schätzen und zu schützen“. Aus diesem Verständnis heraus wurde von dem gleichnamigen Tierfotografen,

Filmemacher und Tierschützer 1994  die Heinz-Sielmann Stiftung gegründet.

Das Natur-Erlebniszentrum auf Gut Herbigshagen  nördlich von Göttingen in Niedersachsen  bietet diesen positiven Umgang mit der Natur.

Die Schüler der Klasse 7/8 der Rupert-Egenberger-Schule wohnten mit ihren Lehrerinnen G. Stierhof-Rüthel und B. Schabel-Unger in einem Holzhaus in unmittelbarer Nähe eines  Damwildgeheges.

Im nahen Bioland-Betrieb wurden sie zur altersgerechten Mitarbeit beim Füttern und Pflegen  der Tiere motiviert. Dazu zählte auch der Umgang mit Sichel und Sense, mit denen sie Gras einer Wiese mähten, das Futter aufluden, um es anschließend bestimmten Tieren zu füttern. Sie erlebten Ponys, Esel, Schafe, Kaninchen, Gänse, Enten und Hühner und die vom  Aussterben bedrohten alten Nutztierrassen wie das Harzer Rote Höhenvieh und die Thüringer Waldziege, bei denen die Heinz Sielmann Stiftung einen Beitrag leistet, ihren Bestand zu erhalten. Auf dem Hof gab es einige  Pfauen, die bis vors Holzhaus kamen und  ihr Rad schlugen. Eine Erkundungsrallye führte die Schüler  ins Bienenhaus und in ein Reptiliengehege, wo sie wunderschöne Smaragd-Eidechsen beobachten konnten. Sie konnten Kreuzottern in einem Terrarium sehen  und Ringelnattern auf die Hand nehmen.

An alten handwerklichen Tätigkeiten lernten sie aus Ästen  einen Rechen selbst herzustellen, den sie am Ende mitnehmen durften.  Aus sechs Schnüren  drehten sie Seile, um auch später  ein Hüpfseil für die Schule zu fertigen.

Eine andere Tätigkeit war das Flechten eines Führstrickes an einen  Karabiner, mit dem die Ponys und Esel ausgeführt werden durften.

Das nahe Duderstadt mit herrlichen Fachwerkhäusern war einen Ausflug wert.

Am letzten Abend gab es Stockbrot am Lagerfeuer, wo die Schüler Inge Sielmann persönlich kennen lernten.  In einer Abschlussrunde  konnten die Schüler ihre Empfindungen mitteilen, die sie zurück  in der Schule auch aufgeschrieben haben: „Es hat mit super gut gefallen, hat Spaß gemacht, es war einfach toll, super, perfekt und wunderschön.“  „Ich fand es voll cool, kein Stress und Ruhe. … Das müssen wir noch mal machen.“

Durch das persönliche Erleben der Tiere in der Natur  hatten die Jugendlichen Freude und Spaß. Und wie sagte schon Prof. Heinz Sielmann: „Kinder sind die Naturschützer von morgen.“

 

Besuch der Reptilien-Ausstellung im Botanischen Garten

 

Am Donnerstag, den 04. März 2010 machten sich die Schüler der 2. und 3. Klassen mit Bus und Straßenbahn auf, die Reptilienausstellung im Botanischen Garten zu besuchen.

Dort angekommen wurden wir gleich von Herrn Freimark empfangen, der uns durch die Ausstellung der Estenfelder Aquarien- und Terrarienfreunde führte.

 

Ganz eifrig lauschten die Schüler und versuchten im Blättergewirr der verschiedenen Terrarien die verschiedenen Echsen und Schlangen zu finden.

Ganz begeistert waren die Schüler, als unser Führer die Bart-Agame und die Schildkröte aus den Terrarien nahm und wir diese Tiere hautnah erleben und sogar streicheln durften.

 

Ganz bewusst spürten die Schüler die trockene und schuppige Haut der gezeigten Tiere und konnten so gut den Unterschied fühlen zum vorher gezeigten Frosch, der zu der Gattung „Amphibien“ gehört.

 

Nicht nur das Beobachten der Tiere, sondern auch das erlebte Gehen durch die verschiedenen Häuser des Botanischen Gartens, mit der unterschiedlichen Feuchtigkeit und Temperatur hinterließen sicher bleibende Eindrücke.

 

Draußen war es, trotz Sonnenschein noch empfindlich kalt, doch konnten wir schon Winterlinge entdecken, ein Sonnenbad auf der Mauer nehmen und draußen frühstücken.

 

In der Schule werden wir uns sicher noch eine Zeitlang mit diesem Thema beschäftigen, zumal eine der Klassen noch an einem Bastel- und Geschichtenwettbewerb  teilnimmt, in dem es auch um die unterschiedlichen Lebensräume von Tieren geht.